Finanzpolitischer Jugenddialog 2026
PRESSEMITTEILUNG zum Finanzpolitischen Jugenddialog 2026: Junge Menschen diskutieren in Berlin mit Spitzenpolitik über die Forderungen der Jugend.
Berlin, 6. November 2026 – Rund 200 junge Menschen diskutierten heute auf dem Finanzpolitischen Jugenddialog von FiscalFuture in Berlin mit Karin Prien, Lars Klingbeil, Alexander Schweitzer, Franziska Hoppermann, Yasmin Fahimi und weiteren Gästen aus Politik, Gewerkschaften, Wirtschaft und Wissenschaft über die Frage, wie Lasten und Chancen zwischen den Generationen gerecht verteilt werden können.
Wirtschaftliche Sorgen und Zukunftsangst treiben seit vergangener Woche auch in Deutschland viele junge Menschen auf die Straße. Auch die jüngsten Landtagswahlen haben gezeigt, dass viele junge Menschen der politischen Mitte zunehmend verloren gehen. Vor diesem Hintergrund war der heutige Dialog zwischen der jungen Generation und Verantwortungsträger:innen besonders aktuell.
Debattenbeiträge der Speaker:innen
Eröffnet wurde der Tag durch Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) mit einem Beitrag zum Thema Generationengerechtigkeit. Sie betonte, dass Finanzpolitik Zukunftspolitik sei. In einer intensiven Diskussion über das Bildungssystem in Deutschland mit den jungen Teilnehmenden sprach sich Prien für höhere Bildungsausgaben aus. Sie ergänzte: „Der Bildungsföderalismus steht massiv unter Beobachtung. Aber die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern war noch nie so eng – diesen Schulterschluss müssen wir nutzen, um spürbare Verbesserungen zu erreichen.“
Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler, zeigte Verständnis für die Anliegen der jungen Menschen und betonte, dass viele Probleme mit großer Ungleichheit einhergehen: „Du kannst der Schlauste in der Schule, der Fleißigste in deinem Unternehmen sein und trotzdem wirst du dir oft keine Eigentumswohnung leisten können, wenn du nicht geerbt hast. Dann haben wir keine Leistungsgerechtigkeit.“ Zugleich sagte er: „Wir müssen als Gesellschaft insgesamt über die Frage der gerechten Vermögensverteilung diskutieren.“
Alexander Schweitzer (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales, sagte zu Beginn, dass eine pessimistische Jugend eine der größten Herausforderungen für die Demokratie sei. Was die Zukunft von KI angeht, sieht er Chancen: „Natürlich kann die Produktivität der KI auch zur Verkürzung von Arbeitszeit führen.“
Die gesamte Pressemitteilung ist hier zum Download verfügbar.
Frei nutzbare Bilder finden Sie in diesem Picdrop-Ordner (Credit: FiscalFuture/Christina Czybik)
Kontakt für Presseanfragen:
Pippa Kolmer
0151-19402379
pippa.kolmer@fiscalfuture.de
Caspar Berges
0178-1186559
caspar.berges@fiscalfuture.de